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Typischer Mittwochabend...

Um mal aus dem typischen Weblog-Klischee auszubrechen und aus Interesse am Quotenbruch überspringe ich den allseits beliebten Vorstellungseintrag und verschiebe ihn auf später oder gar weiter Tja...nun sitz ich also hier, in meinem Zimmer, dass sich innerhalb einer 4er-WG mit vollkommen unterschiedlichen Persönlichkeiten befindet, und betrachte das Glas halbvollen Weins, welches sich so verführerisch aufdrängt, und muss mitanhören, wie "der Gestörte" schon wieder die Musik anmacht. Na toll, wieder für mindestens eineinhalb Stunden Opernmusik des berühmten Komponisten Soundso und seinem Partner Istmiregal. Eine Diva durch und durch, zeichnet sich die Gattung "des Gestörten" dadurch aus, dass es das einzige seines Exemplars ist, weil es unfähig ist, überhaupt partnerschaftsmäßig zu handeln.Weiters lässt sein schrilles Lachen das Trommelfell jedes Lebewesens platzen und seine fehlende Zuverlässigkeit ist seine einzige zuverlässige Eigenschaft, obgleich die Gattung "des Gestörten" sich vor jeglicher Art der Konfrontation zurückzieht, ja gar flüchtet, jedoch indirekt den psychischen Niedergang seines Rivalen mithilfe von Lächerlichkeiten herauszufordern versucht.Diese und noch viele weitere Dinge zeichnen dieses Wesen aus, mein Mitbewohner und Hassfreund Tim.Ein ganz anderes Exemplar von Mensch ist meine erste Mitbewohnerin, "die Beidparteiische".Möglichst darauf erpicht, mit niemandem innerhalb der WG-Konstellation Koalitionen zu schließen, schleicht sie förmlich durch die breiten Flure unseres 85m²-Anwesens mit dem Ziel zum Balkon zu gelangen, um dort ihre Süchte zu befriedigen.Ihre liebsten Wortgefüge sind "Müssen wir mal schauen" und "Warten wir mal ab", die sich bei ihr mittlerweile zu einem Reflex transformiert haben müssten.Gut mit jedem auszukommen macht sich gut für den Moment, doch läuft sowas auf Dauer ohne Konflikte ab?Meine Mitbewohnerin und Zustimmexpertin Lisa.Das dritte Glied in der Kette hört auf den Namen Elli und hält den Titel der Weinkönigin in Ehren. Morgens hört man keinen Muchs aus ihrem Fuchsbau und jeden Schritt, den ich frühmorgens auf dem Weg meines Zimmers bis ins Bad mache, versuche ich mit Bedacht zu setzen, um sie nicht aus ihrem Dornröschen-Schlaf zu reißen. Erst gegen Mittag weist ein zaghaftes Knacksen des Schlafzimmerparketts darauf hin, dass doch noch Leben in ihrem zierlichen kleinen Körper herrscht. Aller sarkastischer Beschreibung entgegen würde ich jedoch ohne sie in unserem WG-Gespann auf verlorenem Posten kämpfen, da sie, wie ich, das Leben nicht zu ernst nimmt und für jede verrückte Idee zu begeistern ist. Außerdem, was hätte ich zu abendlicher Stunde ohne sie für Optionen mein Sozialleben zu gestalten, wenn nicht mit Wein und einem altbewerten Filmmarathon??? Ich müsste dann gar als Alternative andere Freunde kontaktieren, die mich in die nächstgelegene Bar der Stadt lotsen und mir immer und immer wieder die immergleichen Phrasen über den Schweregrad der Uni-Zeit aufzählen!Meine zweite Mitbewohnerin und "Wonderbro" Elli. Naja, somit ein kleiner Überblick über unsere WG...ach ja...da fehlt ja noch der letzte im Bunde. In jeder WG existiert diese eine Person, die als Dorfkind das große gefährliche Stadtleben erforschen will, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, was auf ihn zukommt, jedoch mit den blauäugigsten Gedanken und Vorstellungen an eine Sache herangeht, als wäre die Welt eine rosa Wolke.Zum Thema "rosa"^^... naja, man sollte sich mit 23 Jahren schon im Klaren sein, was man für sein Leben bevorzugt, ob es nun beruflich oder beziehungstechnisch ist, doch die Gattung, der er angehört, bevorzugt es, einfach alles auf sich zukommen zu lassen. Zwar hat er das Studium, das er angestrebt hat, mit einigermaßen gutem Erfolg begonnen und führt es auch weiterhin mit Begeisterung weiter, doch bei der Partnerwahl ist dieser Mensch auch nicht gerade ein Ass, was Menschenkenntnis angeht, was sicherlich zum Teil auf seine vorhin erwähnte Blauäugigkeit zurückzuführen ist. Er begibt sich bevorzugt mit Menschen, die seine Sichtweise auf die Leichtigkeit des Lebens teilen, die aber nicht sooo leicht zu finden sind, wie er sich das in seiner grenzenlosen "Genügsamkeit" vorgestellt hatte. Und was ihn vorallem ausmacht, ist seine Begeisterung mit Elli bei Filmabenden und einem Glas (eher mehreren Gläsern) Wein über die ganz große, ach so blauäugige Liebe zu philosophieren.Darf ich vorstellen, Chris, ich und meinerseits blauäugiger Philosoph! ;P

3.2.16 18:56

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